Finanzieller Plan

Der Finanzbedarf für die Reise setzt sich zusammen aus 

  • den Kosten der Reise
  • laufende Kosten zu Hause
  • Kaufpreis/Mietkosten für das Wohnmobil oder Wohnwagen

Der erste Punkt ist noch recht einfach zu beantworten. Ich habe pauschal 100 € pro Tag für alles angesetzt. Das macht pro Monat 3000 €. Für die avisierten 3 Monate mit etwas Luft also 10.000 €. In der Endabrechnung hat sich gezeigt, dass es unterm Strich deutlich günstiger war als gedacht. Die Kosten beliefen sich auf gut 50 € für alles pro Tag.
Der zweite Punkt ist schon komplizierter zu beantworten. Ein erster Anlauf sind die Kontoauszüge. Damit stellte sich eine ideale Gelegenheit einmal klar Schiff zu machen. Beispielsweise hatte ich eine Bankenlandschaft wie ein mittelständiges Unternehmen. Also haben wir die Gelegenheit genutzt und alles Unnötige gekündigt und Kosten reduziert. Das war nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist. Das gleiche galt für Abos, Handyverträge usw.
Einer der größten laufenden Posten war meine private Krankenversicherung, von der ich mich bei der Gelegenheit auch getrennt habe. Zumal beide Kinder dann auch privat versichert werden müssten und während der Elternzeit weiterhin die vollen Kosten anfallen. Und das ohne Unterstützung durch den Arbeitgeber.

Der nächste große Posten ist sicherlich die Miete für Haus/Wohnung/Garage usw. Ein Arbeitskollege hat während seiner Auszeit seine Wohnung komplett möbliert weitervermietet und damit gute Erfahrungen gemacht. Sicherlich auch eine Möglichkeit, mein Fall wäre es aber nicht.
Aber bei der Gelegenheit sollte man auch die Tarife für Autoversicherung, Strom, Gas, Kreditverträge usw. überprüfen. Auch dabei lässt sich erstaunlich viel einsparen.
Wenn man die laufenden Kosten ermittelt hat, dann kann man leicht den Finanzbedarf für eine dreimonatige Auszeit ermitteln. Zwar hilft der Staat mit dem Elterngeld (max. 1800 €/Monat) schon ganz ordentlich, aber trotzdem heißt es sparen, sparen, sparen.

Den dritten Punkt muss jeder für sich individuell klären. Je länger man unterwegs ist, desto eher rechnet sich ein Kauf eines Wohnmobils bzw. Wohnwagen. Unterwegs haben wir aber auch junge Familien mit kleinem Bus bzw. Zelt getroffen. Wieder andere sind nur mit dem Auto unterwegs gewesen und haben sich über www.airbnb.de oder couchsurfing.de passende Unterkünfte besorgt. Auch bieten viele Campingplätze Hütten zum mieten an. Allerdings darf man dabei nicht verschweigen, dass man einen erhöhten Organisationsaufwand unterwegs hat.

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