07.10.2016 Burg Posterstein, Chemnitz

Durch optimale Vorbereitung und massiver Hilfe meiner Frau, konnte ich Marla zeitig von der Schule abholen und wir sind gegen 13:00 Uhr losgekommen. Nach einem kurzen Stop an der Tankstelle fuhren wir auf die Autobahn und es hat prompt angefangen zu regnen. Und je weiter östlich wir kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Gegen 15:00 Uhr erreichten wir die Burg Posterstein. Zum Glück regnete es nicht mehr so stark und wir konnten halbwegs trocken die letzten Meter vom Parkplatz zur Burg zurücklegen. Für günstige 4 € Eintritt besichtigten wir die Burg, den Turm, und konnten uns sogar noch einer Burgführung anschließen. Dabei gab es allerlei Wissenswertes über die ehemaligen Besitzer, die Herzogin von Kurland, deren Töchter und der damaligen Politik und Bräuche erfahren. Besonders beeindruckend fand ich die kunstvoll hergestellten Schränke mit ihren Geheimverschlüssen und Geheimfächern.
Weiter ging es nach Chemnitz. Leider gibt es hier keinen richtigen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung. Aber an der Gaststätte "Zum Braumeister" gibt es immerhin zwei Stellplätze. Zum Dank sind wir dann auch dort essen gegangen und alleine das war ein Erlebnis. Die Gaststätte rangiert irgendwo zwischen Erlebnisgastronomie und Ballermannkneipe. Und um unser Glück voll zumachen, es war gerade Themenwoche "Oktoberfest". So bestellte ich mir das Eisbein und für Marla gab es auf Nachfrage sogar noch ein paar Nudeln mit Tomatensoße. Das Essen war lecker, die Portionen riesig und die Maß kostete nur 5 €. Trotzdem sind wir direkt nach dem Essen gegangen. Weder die Musikrichtung noch die Lautstärke entsprachen unserem Geschmack. Außerdem wollten wir uns noch einen gemütlichen Kinoabend machen. Wir schauten uns "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" an, und Marla war wieder wie gebannt.

Kilometerstand: 29484 km
Tagesetappe: 160 km

08.10.2016 Meißen

Obwohl es immer mal wieder regnete, haben wir ausgezeichnet geschlafen. Kurz vor 9 Uhr wurde es höchste Zeit aufzustehen. Wir hatten uns mit den Schwiegereltern zum Frühstück verabredet. Kaum waren wir angezogen und hatten begonnen den Frühstückstisch zu decken, standen sie auch schon mit frischen Brötchen und Kaffee in der Thermoskanne vor der Tür. So konnten wir zusammen frühstücken und die letzten Neuigkeiten austauschen.
Anschließend fuhren wir zum Einkaufen und Treffpunkt mit Silvio und seiner Tochter Lucy, die uns die nächsten Tage begleiten werden. Die Ankunft der beiden hat sich etwas verzögert, und so haben wir schon mal mit dem Einkauf begonnen. Dabei haben wir dann noch die Nachbarn von den Schwiegereltern getroffen, die zufällig auch gerade einkaufen waren. Chemnitz ist wirklich ein Dorf :-)
Wir waren gerade damit beschäftigt, die Einkäufe zu verstauen, als Anja die beiden vorbei brachte. Nach einem kurzen Helau starteten wir nach Meißen. Leider wurde das Wetter wieder schlechter und es regnete fast die ganze Fahrt. Da wir fast kein Wasser und nur noch wenig Strom hatten, fuhren wir zum Stellplatz neben dem Hallenbad. Für günstige 9 € die Nacht, inkl. Wasser und Strom, haben wir einen schönen Stellplatz ergattert und erst einmal Kaffee gemacht.
Nach 30 Minuten Fußmarsch erreichten wir die Altstadt von Meißen mit den vielen hübsch hergerichteten alten Häusern. Nur wenige Hochwassermarken und nicht renovierte Häuser erinnern noch an die Flutkatastrophen von 2002 und 2013. Als der Regen wieder stärker wurde, wollten wir eigentlich in den Dom gehen. Allerdings fanden wir die Eintrittspreise von 4 € für Erwachsene und 2,50 € für Kinder unter 17 Jahren, also auch für Kleinkinder, die mit Sakralbauten noch nicht so viel anfangen können, dann doch etwas happig. So begnügten wir uns mit dem Kreuzgang und warteten eine Regenpause ab um weiterzuziehen.
Nach einem kurzen Stop am Lidl, um noch fehlende Sachen einzukaufen (Bier für Silvio), waren wir abends zurück am Wohnmobil. Es war dann doch eine erstaunlich große Runde geworden (über 10 Kilometer) und die Füße waren müde.
Zum Abendbrot kochte ich Spirelli mit Bolognese Soße und es hat allen geschmeckt. Auch das Abwaschen und Aufräumen hat sich gut eingespielt (viele Hände, schnelles Ende). Nach einige Spielen wurde es Zeit und nach einer Gute-Nacht-Geschichte von Silvio war beizeiten Ruhe.

Kilometerstand: 29569 km
Tagesetappe:  85 km

09.10.2016 Tropical Island

Die Nacht verlief nicht sonderlich gut. Marla schniefte und schnarchte vor sich hin und ich konnte einfach keinen erholsamen Schlaf finden. Zum Glück konnte mir Silvio mit einer Kopfschmerztablette aushelfen.
Dank des Backofens und der Aufbackbrötchen hatten wir ein leckeres Frühstück. Anschließend haben wir in einer Regenpause den Landstrom eingeholt und Abfahrtsbereitschaft hergestellt. Silvio war dann noch so nett und hat einen störenden Ast entfernt. So war dann die Enge der Ausfahrt nur noch halb so wild.
Nach einer 1,5 h ereignislosen Autobahnfahrt erreichten wir Tropical Island. Die ehemalige Cargo-Lifter Halle war schon von weitem sichtbar und die Dimensionen wurden immer beeindruckender. Trotzdem sind wir zuerst zum Stellplatz gefahren und haben uns in der Rezeption angemeldet. Ich war sehr erleichtert, dass für uns wirklich eine Reservierung vorlag. Denn der Platz war komplett ausgebucht. So konnten wir einen sehr schönen, großen Komfortstellplatz (einmalig 10 € Aufpreis) unser Eigen nennen und hatten neben Strom und Wasser am Platz auch noch eine gepflasterte Terrasse.
Nach dem Mittagessen wollten wir mit dem Shuttle Bus zur Halle fahren. Allerdings hatte ich den Fahrplan falsch gelesen. Es gab Bahnhof, Berlin, Cottbus und Halle als Ziel. Allerdings interpretierte ich Halle als Stadt und nicht als Schwimmbad. Daher standen wir zur falschen Zeit an der Haltestelle. Aber der Busfahrer war so nett und hat uns zu einer Rundfahrt eingeladen "...wollt ihr noch in der Kälte stehen oder fahrt ihr mit?".
Irgendwann hatten wir es dann aber geschafft und standen in der gigantischen Halle. 360 m lang, 210 m breit und 107 m hoch liest sich bereits gigantisch, fühlt sich in Natura noch gigantischer an. Bevor wir uns aber endgültig ins Getümmel stürzen konnten, galt es noch die Hürde mit den Aufbewahrungsschrank zu nehmen. Die Lösung war, dass wir zwar mit unseren schicken Armbändern alles bezahlen können, aber für die Schränke ein anderes Armband brauchten. Jetzt stand uns aber endgültig nichts mehr im Weg und wir planschten und spielten uns durch den restlichen Nachmittag. Wir badeten ausgiebig in der Lagune, in der Südsee und selbst dem Außenbereich haben wir trotz der niedrigen Temperaturen einen Besuch abgestattet. Besonders viel Spaß hatten wir aber im Kinderbereich. Hier konnten unsere beiden Mädels nach Herzenslust toben und auch mit einem Elektroauto umherfahren.
Der Tag verging wie im Fluge und wir waren erst gegen 19:00 Uhr zurück am Wohnmobil. Silvio hat uns dann noch leckere Pizzen zubereitet und die es dauerte nicht lange und es herrschte Ruhe im Wohnmobil.

Kilometerstand: 29703 km
Tagesetappe: 134 km

10.10.2016 Tropical Island

Nach dem Frühstück haben wir das Wohnmobil auf Vordermann gebracht und sind wieder mit dem Shuttlebus zur Halle gefahren. Inzwischen kannten wir uns aus und konnten heute direkt mit dem Bad in der Lagune starten. Nach knappen zwei Stunden Planschen setzte aber der Hunger ein und wir suchten uns ein Restaurant. Wir mussten gestern unseren Kindern versprechen, dass es heute Pommes gibt. Also sind wir zur Burgerbude und haben für die Kinder jeweils Chickennuggets mit Pommes geordert. Ich hatte einen BBQ Burger und Silvio hat sich seinen Deluxe Burger selber zusammengebaut.
Danach ging es in den Spielebereich und Marla und Lucy tobten sich an den Druckluftkanonen aus. Irgendwann erklärte mir Marla die Funktionsweise und ich konnte es selber ausprobieren. Dabei wurde Marla nicht müde, mir Nachschubmunition zu besorgen. Weiter ging es zu den übergroßen Legosteinen und wir waren alle emsig dabei, ein Spielhaus für die beiden zu bauen. Eine durchaus schweißtreibende Angelegenheit. Zumal die Innentemperatur 29° bei 60 % Luftfeuchtigkeit beträgt. Außerdem wollten wir uns nicht lumpen lassen und es musste auch ein anständiges Dach auf die Hütte. Eine echte Herausforderung bei den schlecht passenden, verformten Steine. Aber irgendwann war die Hütte fertig und die Mädchen glücklich.
Es dauerte sehr lange bis wir wieder weitergehen konnten. Sie ahnten wohl, dass das Haus nicht lange stehen würde. Aber irgendwann wollten wir wieder in die Lagune und baden. Knappe drei Stunden später, gegen 19:00 Uhr wurde es aber Zeit endlich aus dem Wasser zu kommen. Eigentlich wollten wir dem Thailänder einen Besuch abstatten, allerdings bildete sich vor dem Restaurant eine beachtliche Schlange und so richtig kinderkompatibel war auch kein Gericht. So beschlossen wir, dem Südseerestaurant einen Besuch abzustatten. Während Silvio und ich mit dem Chili-con Carne eine leckere Wahl getroffen hatten, waren Marla die Pommes zu salzig und richtig Pech hatte Lucy. Sie stocherte lustlos in ihren Nudeln Bolognese. Nachdem Silvio und ich probiert hatten, zeigte sich auch warum. Die Nudeln waren hoffnungslos zerkocht und die Bolognese hatte einen sehr irritierenden Geschmack. Irgendwie nach altem, ranzigen Öl gepaart mit einer säuerlichen Note. Wir sprachen einen Kellner darauf an und baten darum, dass der Koch probieren und sich selbst ein Bild davon machen sollte. Danach wurde uns die Stornierung des Essens angeboten. Interessanterweise gab es kein Wort der Bestätigung, geschweige denn der Entschuldigung.
Zum Abschluss haben wir noch den Dschungelpfad betreten und konnten in relativer Dunkelheit in die dichte Atmosphäre eintauchen. Geschickt platzierte Höhepunkte und die Geräuschkulisse gestalteten den Spaziergang sehr kurzweilig.
Gegen 21:30 Uhr waren wir zurück am Wohnmobil und kurze Zeit später schliefen die Kinder tief und fest.

Kilometerstand: 29703 km
Tagesetappe: 0 km

11.10.2016 Tropical Island, Dresden

Bis 11:00 Uhr mussten wir heute den Platz verlassen haben. Für uns und unsere liebgewonnenen Schlafgewohnheiten eine echte Herausforderung. Während die Mädchen den Frühstückstisch deckten und Silvio die Brötchen holte, habe ich noch schnell Wasser gebunkert. Leider habe ich dann im Stress vergessen, unseren Gardena-Adapter wieder abzuschrauben. Mist, aber der nächste wird sich freuen. Nach dem Frühstück habe ich noch entsorgt und der Rest der Crew hat sich auf die Suche nach Marlas vermisstem Halstuch begeben. Und tatsächlich, als ich sie an der Bushaltestelle wieder eingesammelt habe, hatte Marla wieder das Tuch um den Hals und strahlte. Irgendwie hatte sie es gestern beim Toben verloren.
Wir fuhren direkt zur Halle, parkten auf dem Wohnmobilstellplatz und liefen die wenigen hundert Meter bis zum Eingang. Kaum bogen wir um die Ecke, waren wir geschockt, eine große Schlange hatte sich gebildet und viele, viele Menschen warteten auf den Einlass. Zwar hatten wir Glück und konnten mit unseren Armbändern durch einen eigenen Eingang ohne Wartezeit rein, allerdings merkten wir schnell, dass die Halle die letzten beiden Tage relativ leer war. Heute herrschte hier richtig Betrieb. Zwar war noch Wasserfläche zu sehen, aber bei weitem nicht so viel wie in den letzten Tagen.
Nach dem ausgiebigen Bad in der Lagune wollten wir unser Versprechen vom ersten Tag einlösen und haben ein Eis zum selber Gestalten spendiert. Es gab Joghurteis in unzähligen Geschmacksrichtungen und noch viel mehr verschiedene Toppings zur Wahl. Nachdem die Kinder wieder richtig glücklich waren, ging es zum Spielplatz. Neben Druckluftkanonen und klettern stand auch wieder eine Runde Autofahren auf dem Programm. Wir mussten schon viel Überzeugungsarbeit leisten, um irgendwie unseren Zeitplan zu halten. Wir mussten unbedingt noch duschen, etwas essen und wollten noch nach Dresden fahren. Aber irgendwie haben wir alles noch hinbekommen, auch wenn es etwas später wurde. Wir waren sogar noch etwas einkaufen und sind somit gut gerüstet für die nächsten Tage.

Kilometerstand: 29839 km
Tagesetappe: 136 km

12.10.2016 Dresden, Freiberg

Heute Mittag liefen wir im trüben, kalten und leider auch nassen Herbstwetter 1,5 km vom Stellplatz in die Innenstadt von Dresden. Aufgrund des schlechten Wetters hatten wir uns für einen Besuch des Verkehrsmuseums entschieden. Die erste positive Überraschung hatten wir an der Kasse. Ich bestellte Tickets für zwei Erwachsene und zwei Kinder und die Dame antwortete prompt: "Also ein Familienticket." Dass wir zwei Väter mit unseren Töchtern waren, scheint dabei keine Rolle zu spielen. So kamen wir für günstige 15 € in das Museum.
Angefangen von der (Weiter-) Entwicklung des Rades über Laufrad, Fahrrad, Motorrad bis zu der Entwicklung der Automobile wurde bereits im ersten Raum sehr viel spannendes geboten. Meine Tochter war sehr interessiert und ich musste ihr viele Dinge zeigen und erklären. Im nächsten großen Raum drehte sich alles um die Eisenbahn. Teilweise konnten wir sogar in den Führerstand von Lokomotiven vordringen oder in die luxuriöse Ausstattung von königlichen Wagons des vorletzten Jahrhundertes blicken.
Zwar setzte langsam eine gewisse Ermüdung bei unseren Kindern ein, aber auch die nächste Etage zum Thema Schifffahrt und Flugzeuge wusste zu begeistern. Zumal es einige Mitmachstationen gab. Beispielsweise zeigte Marla mir stolz ihr Wissen in Knotenkunde und knüpfte einen Achtknoten. Einen Raum weiter flogen wir zusammen einen alten Doppeldecker im MS Flugsimulator. Zum Schluss konnten sich die Mädchen noch so richtig mit Bobbycars und Bobby-ICEs auf einer Spielstrecke austoben und ihr Wissen hinsichltich Verkehrszeichen testen. Leider war am Mittwoch nur 16:00 Uhr eine Vorführung der Modelleisenbahn. So gab es für die Väter lange Gesichter und wir mussten etwas enttäuscht weiterziehen.
Zurück am Wohnmobil haben wir noch Kaffee und Tee getrunken und uns mit gefüllten Apfeltaschen und Berlinern gestärkt. Danach ging es weiter nach Freiberg. Durch die eine oder andere Baustelle bzw. Umleitung war die Fahrt etwas länger als gedacht, aber gegen 17:30 Uhr konnten wir endlich am Bad festmachen. Wir sind dann auch direkt in die Stadt gelaufen (15 Minuten) und haben schließlich beim traditionellen Restaurant Schankhaus 1863 zu Abend gegessen.

Kilometerstand: 29888 km
Tagesetappe: 49 km

13.10.2016 Freiberg Bergbaumuseum, Erfurt

In der Nacht war es noch einmal richtig kalt geworden. Das Minimum lag wohl bei knapp 5 Grad. Zum Glück hat unsere Webasto Dieselheizung fehlerfrei funktioniert. Allerdings kann man an unserem Bedienteil keine exakten Temperaturen einstellen, sondern nur schätzen. Unser Drehregler stand auf 9 Uhr und wir hatten nur 11 Grad im Wohnmobil. Etwas mehr hätte es ruhig sein können. Das nächste Mal würde ich den Regler auf 11 Uhr stellen.
Die Zeit verging wieder viel zu schnell und eh man sich versieht ist auch schon der letzte Tag angebrochen. Aber wir starteten mit einem Schlemmerfrühstück. Sprich wir wollten möglichst viele Lebensmittel aufbrauchen. Da wurde der Belag extra dick geschmiert oder auch gerne mal doppelt belegt. Die letzten Salamischeiben wurden dann auch noch ohne Brot gegessen. Anschließend haben wir noch abgewaschen und das Wohnmobil grob gereinigt.
Weiter ging es zum Besucherbergwerk in Freiberg. An der Kasse fragte man mich als erstes, wie alt die Kinder sind. Wahrheitsgemäß antwortete ich 7 und 5 Jahre. Ein schwerer Fehler, denn man darf erst ab 6 Jahren rein. Mit etwas Verhandlungsgeschick und dem Verweis auf den baldigen Geburtstag konnten wir aber die Dame erweichen und haben ein Familienticket für günstige 30 € erstanden (Normalpreis für einen Erwachsenen sind 13 €, Kinder 6 €). Kurz darauf ging es auch los und wir wurden mit Schutzjacken und Helmen ausgestattet. Es folgte eine kurze Belehrung und schon fuhren wir mit dem "Fahrstuhl" mit 2m/s in 150 m Tiefe. Durch die Enge der Kabine und der zwischenzeitlich absoluten Dunkelheit herrschte eine bedrückende Stimmung. Nicht nur bei den Kindern.
In den Stollen waren einige interessante Schaukästen angebracht und unser Führer gab sich alle Mühe uns mit Hintergrundwissen zu versorgen und Begeisterung für den Bergbau zu wecken. Er hat dann sogar einen Gesteinsbrocken zerschlagen und für jedes Kind gab es eine Probe. Marla hatte Glück und bekam ein Stück mit Arsenkies, Kupferkies, Bleiglanz und Zinkblende. Die gesamte Tour war kurzweilig, sehr informativ und dauerte über eine Stunde (obwohl nur 45 Minuten angegeben waren).
Jetzt wurde es Zeit die letzten Kilometer bis nach Chemnitz anzutreten. Das Navi hatte eine extra idyllische Route rausgesucht und pünktlich um 3 Uhr bogen wir auf den Burger King Parkplatz, wo Anja bereits wartete. Nach einem kurzen, aber freudigen Wiedersehen und dem Austausch der Highlights der vergangen Tage wurde es Zeit, die Sachen auszuladen und Abschied zu nehmen.
Wir fuhren dann noch knapp 2 Stunden bis nach Erfurt und es gab ein großes Helau auf der Treppe, wo uns Ulli und Marlon bereits erwartet haben.

Kilometerstand:
Tagesetappe:

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